brot.undspiele galerie präsentiert

Vernissage: 28.08.2009 ab 19 Uhr
Dauer: 29.08.–02.10.2009
Öffnungszeiten: Di–Sa 15–19 Uhr
Kinga Dunikowska ist bekannt für ihre Installationen, die den Zuschauer zu allseits bekannten, jedoch rein virtuellen Orten führen. Mit Poesie und einem Augenzwinkern, wird der Betrachter verführt und oft selbst zu einem Teil der Inszenierung. In ihren älteren Arbeiten entstammten die meist mystischen Orte einer narrativen oder mythologischen Überlieferung. Ihr neuestes Werk baut die Künstlerin nunmehr um eine rein abstrakte Frage. Doch das Ergebnis ist nicht minder verzaubernd.
Oskar Wilde’s Aussage »Illusion is the first of all pleasures« wird von Kinga Dunikowska dekonstruiert und gleich einem komplizierten Mechanismus in seine wichtigsten Komponenten zerlegt. Das ihre poetische Interpretation sich weder auf die ästhetische Oberfläche noch einen ausschliesslich subjektiven Blickwinkel beschränkt, sondern auch den Motor unserer Gesellschaft beschreibt, muss man als besondere Qualität dieser Arbeit sehen.
Und doch bietet die Ausstellung dem Besucher auch alle Bausteine für eine neue Mythologie: Das allsehende Auge Gottes, einen Baum der Erkenntnis, Melancholie, Schönheit und Verführung durch den Reiz des ewig Neuen.
Der Name Brot und Spiele stammt von der alten römischen Redensart PANEM ET CIRCENSES. Sie brachte die Idee zum Ausdruck, das Volk mit kostenloser Nahrung und Unterhaltung zu regieren. Die brot.undspiele galerie berlin präsentiert Künstler, deren Arbeiten unkonventionelle Impulse in die Kunst hineintragen. Schwerpunkt sind dabei zeitgenössische Werke der letzten 40 Jahre.
brot.undspiele galerie berlin
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